Mir ist schon klar: Ich habe keine besonders große Reichweite, aber ich möchte dennoch den Versuch starten, einen etwas gehaltvolleren Protest gegen die heute bekannt gewordenen Zensurvorhaben von Twitter anzuregen. Aus meiner Sicht läuft der #TwitterBlackout nämlich ins Leere.
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dramolett #14:
a: ich mag ihren humor.
b: es ist wirklich nicht leicht, sie zu beleidigen.
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dramolett #1:
a: sie sind mir aber einer!
b: ich hatte leider keine zeit, mich auf dieses leben vorzubereiten. weiter »
Geehrter Herr Hiegelsberger,
ich fasse es ja nicht. Sie wollen tatsächlich, dass ich als ausgetretener Katholik wieder zur Kasse gebeten werde? (Siehe Standard und Presse.) Es wird Ihnen eh ziemlich powidl sein, warum ich ausgetreten bin. Daher gibt es hier nur die Kurzform: Ich war und bin angewidert von der katholischen Kirche, von ihrer Verlogenheit, von ihrer Scheinheiligkeit und vor allem glaube ich nicht an Gott. Das habe ich mit meinem Kirchenaustritt vor mehr als 12 Jahren unmissverständlich klar gemacht. Und das müsste eigentlich reichen.
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Ich laboriere zur Zeit an einer hartnäckigen Bronchitis. Mangels Fernseher lümmle ich meistens auf meiner Couch herum, lese, döse oder bemitleide mich. Heute habe ich mir den Jahresrückblick des profil zur hustengeschwellten Brust genommen. “Krise & Korruption” prangt da am Cover. Alles wie immer also. Auf den Seiten 28 und 29 hat mir dann das Fieber einen Streich gespielt. – Dachte ich zuerst…
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Roland Schimmelpfennig ist der meist gespielte Gegenwartsdramatiker Deutschlands. Mit Sicherheit ist “Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes” am Wiener Akademietheater brilliant gespielt. Das Stück holpert trotzdem.
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Sonntag ist. – Der Tag, an dem Väter mit ihren Kindern, junge Männer mit ihren Freundinnen, alte Herren meist allein zur Tankstelle fahren und mit Hingabe ihr Allerliebstes pflegen: ihr Auto, den fahrbaren Untersatz, der nach wie vor der Ausdruck individueller Freiheit und des gesellschaftlichen Status ist. Ein paar Gedanken dazu:
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Sehr geehrter Herr Bundespräsident,
bislang habe ich mich bei dem Thema „Schuldenbremse in den Verfassungsrang“ zurück gehalten. Ich geb’s zu: Ich wollte mich da nicht blamieren. Ich wollte nicht öffentlich vertreten, dass die Maastricht-Kriterien, politisch verantwortungsvolles Handeln und ein bisschen Hausverstand (ich mag das Wort nicht, aber hier passt es doch ganz gut) als Leitlinien für die Budgetpolitik reichen sollten. Wir wissen beide, dass all das nicht gereicht hat und auch nicht reichen wird. Dass Politiker die Grundprinzipien, die sie jahrelang missachtet haben, in die Verfassung schreiben, wird das auch nicht ändern. Das dachte ich, und hatte dabei das mulmige Gefühl, dass ich etwas falsch verstehe, dass ich irgendeinen Aspekt übersehen habe.
Die Autorin und Filmemacherin Ruth Beckermann hat für ihren aktuellen Film „American Passages“ eine „assoziative Reise“ (so steht es im Pressetext) durch die USA unternommen. In den 120 Minuten wird allerdings nicht klar, was sie assoziiert.
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Michel Reimon, dessen Blogposts und Tweets ich sehr gerne lese, hat am Wochenende sein Buchkonzept zum Thema „Postjournalismus“ vor- und gleichzeitig zur Diskussion gestellt. Ich sollte heute eigentlich anderes tun, aber es juckt mich ganz gewaltig, ein paar Gedanken los zu werden. Das Thema beschäftigt mich und da Reimon gefragt hat, nehme ich das jetzt zum Anlass…