werquer.com - kultur, leben, politik und technologie quer gedacht
Icon

Pupils – teachers – prodUSERs

Diesen schlanken Blogpost habe ich verfasst für twenty.twenty - eine Diskussionsreihe über digitale Themen, die uns möglicherweise auch noch im Jahr 2020 bewegen.

Das waren noch Zeiten als Schüler im kontrollierbaren Sandkasten an der Schülerzeitung gebastelt haben. Heute kann jede und jeder sich zum Medienproduzenten ernennen und hat – Digitalisierung sei Dank – nahezu unbeschränkte Reichweiten.

weiter »

Twitterwall / llawrettiwT

Ich war gemeinsam mit Ritchie Pettauer der Initiator des World Blogging Forum Vienna 2010. Und es war gut. Als Mitarbeiter des Unternehmens, das nicht nur die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt sondern Herzblut in die Veranstaltung gesteckt hat, bin ich stolz darauf, dass wir spannende Diskussionen über „The future of digital media“ hatten. Das World Blogging Forum war aus meiner persönlichen Sicht eine gute Veranstaltung. (Aus der beruflichen Sicht des Pressesprechers von A1 Telekom Austria könnte ich sowieso nichts anderes sagen.)

weiter »

Das gespaltene Ich

Nachfolgendes habe ich in einer schlaflosen Nacht für das Magazin für Glamour und Diskurs verfasst. (Andere sagen auch The Gap, Ausgabe 110 dazu.)

Nicht erst seit Facebook gibt es im Netz einen Zwang zur Authentizität. Dieser widerspricht allerdings unserem realen Bedürfnis, mehrere Rollen zu leben. Wir werden künftig deshalb mit mehreren IDs im Web unterwegs sein, meint der Netztheoretiker Geert Lovink.
Anlässlich seines Vortrags im Rahmen der Veranstaltungsreihe twenty.twenty: Paradoxes aus der Netzwelt.
weiter »

Oh Österreich, oh Wien! Wie tief sind wir gesunken?

echter oesterreicher Oh Österreich, oh Wien! Wie tief sind wir gesunken?

Stand "Österreichertest"

Morgen wird in Wien gewählt. Das BZÖ meint auf seinen Plakaten, dass nur eine Stimme für die Orangen die absolute Mehrheit der SPÖ verhindern kann (seltsame Arithmetik!). Die FPÖ thematisierte im Wahlkampf das Wiener Blut. Christine Marek will über Bildung reden. – Am besten auf deutsch. Die ÖVP Donaustadt stellt auch sonst einige „Vorderungen“ auf. Die regierende SPÖ inszeniert den Spitzenkandidaten im Stile nordkoreanischer Diktatoren und auf der Wahlkampfseite hat sie als Schwerpunkt-Thema die Definition des „echten Wieners“. Die Grünen bleiben vor der Wahl drei Tage wach und dabei seltsam inhaltsleer. weiter »

Das sozial erwünschte Ich 2.0

Am Mittwoch, den 29. September findet im  KulturCafé des ORF RadioKulturhaus die erste Veranstaltung der Reihe twenty.twenty statt, deren Mitinitiator ich bin. Die Diskussion dort wird sich unter dem Titel Ich 2.0 der Frage nach der Identität im digitalen Zeitalter widmen. Hier ein paar Vorab-Gedanken dazu:

weiter »

Song Spiegel Scherben – Menomena: “Mines”

Drei Musik-Perfektionisten nehmen Hunderte von Loops auf. Jede dieser Miniaturen könnte Teil eines perfekten Pop-Songs sein. Doch wer will das heute schon?

weiter »

Otto Muehl im Leopold Museum – Die Kanonisierung eines Unbequemen

muehl3 Otto Muehl im Leopold Museum – Die Kanonisierung eines Unbequemen

Otto Muehl Ausstellung - Hinweis zur Hängung

weiter »

Zu viele Ebenen? – Twitterprojekt Reichenau

garderobe Zu viele Ebenen?   Twitterprojekt Reichenau

Fundstück (Garderobenausgang)

Am vergangenen Freitag hat eine Runde von 11 Twitteristi sich redlich bemüht, der Bühnenfassung von Daniel Kehlmanns “Ruhm” eine weitere Ebene hinzuzufügen. Gleich vorweg: Es ist nicht leicht, einer Theateraufführung zu folgen, dabei selbst Kommentare in ein Smartphone zu tippen und auch noch auf die Kommentare der anderen zu reagieren. Doch der Reihe nach.

weiter »

Das ist nicht der #Ruhm der Mobilfunker

Sehr geehrter Herr Kehlmann,

Gerald Reischl hat mich gefragt, ob ich dabei bin wenn die Theaterversion Ihres Erfolgsromans auf die Bühne der Festspiele Reichenau kommt. Ich darf während der Vorstellung sogar meinem Hang zum auf 140 Zeichen verdichteten Exhibitionismus nachgehen. Mach ich. Eh klar! Ich twittere sogar am Klo. Im Theater habe ich auch schon. (Das Stück hat mich gelangweilt.)

weiter »

„Tutta la vita davanti“ – Berlusconis Italien auf den chirurgisch verschönten Leib geschrieben

tutta la vita davanti „Tutta la vita davanti“   Berlusconis Italien auf den chirurgisch verschönten Leib geschrieben

Morgendliche Motivationsübung im Call-Center

Zwei Jahre hat es gedauert, bis dieser Film über das italienische Prekariat seinen Weg in die österreichischen Kinos gefunden hat. Dabei funktioniert diese Komödie auf allen Ebenen: Hirn und und Herz werden gleichermaßen angesprochen, lachen kann man dabei auch und das sogar ausgiebig. Dass der Film-Exportverantwortliche von Berlusconis Gnade uns das so lange vorenthalten hat liegt wohl daran, dass es hier um sehr explizit vorgetragene Kritik an des Meisters Italien geht. Ein Italien, in dem Fernsehunterhaltung noch seichter ist wie anderswo und in dem man sich mit Hingabe der Aufrechterhaltung des schönen Scheins widmet. Auch wenn es hinter der Fassade schon längst ordentlich bröckelt.

weiter »

Twitter Feed

Kategorien

Archiv

About / Impressum