Weil’s mir heute im Rahmen meiner Lohnschreiberei aufgefallen ist: Ich habe immer wieder mit „Verantwortung“ zu tun. So gut wie jedes Unternehmen hat diesen Begriff als Menüpunkt auf seiner Webpräsenz stehen. (Ich darf auch ab und zu Texte für diese Menüpunkte schreiben.) Wie es um diese Verantwortung bestellt ist, lässt sich ganz gut am sprachlichen Umgang mit begangenen (gemachten) Fehlern erkennen.
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Ich wurde vom Verlag Neue Arbeit eingeladen, einen Text für das Maispace Sharing Economy Camp zu schreiben. Dieser befindet sich in der Maischrift mit dem schönen Titel “Sharing wird die Welt verändert haben”. Meine Text- und Gedankennachbarn dort sind Johanna Stögmüller, Georg Russegger und Armin Medosch.
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Ich hatte gestern die Ehre, bei der #ur21 Diskussion „Der Plan von der Abschaffung der Privatkopie“ am Podium zu sitzen. Eine gute Zusammenfassung von Patrick Dax gibt es auf futurezone.at zu lesen. Da ich nach wie vor nicht gern vor Publikum spreche, habe ich hier ein paar Gedanken zusammengetragen, die ich mehr oder weniger so auch in meinem Einleitungs-Statement zum Besten gegeben habe.
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Hier ein Text, den ich für The Gap fabuliert habe. Der ist gleichzeitig auch eine Erinnerung an den überaus inspirierenden 29C3 (29th Chaos Communication Congress).
Hacks an musikalischer Hardware erleben eine Renaissance. Der deutsche Künstler Moritz Simon Geist will den Sound vom elektronischen Dogma befreien und hat dafür einen überdimensionalen Drumroboter gebaut. Der US-Amerikaner Moldover arbeitet mit seinem Mojo überhaupt an der »domination of the entire multiverse«.
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Ich habe mir vorgenommen, in Zukunft zumindest ein paar Zeilen über jeden Theaterbesuch, jedes Konzert oder jede andere halbwegs relevante kulturelle Aktivität zu posten. Es muss ja nicht immer eine ausführliche Besprechung sein. Ein, zwei Zeilen sollten als Gedächtnisstütze reichen. Und hier sind die zwei Zeilen zu Luc Bonys Inszenierung von Peter Handkes „Die schönen Tage von Aranjuez“, die ich vergangenen Donnerstag im Akademietheater gesehen habe.
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Jetzt habe ich’s doch getan: Ich habe zu HTML gebracht, was ich über die Debatte rund um die Hinichen denke. Vorab sei gesagt, dass ich Sexismus genauso widerlich finde wie Rassismus. Doch in der allzu aufgeregten Diskussion geht es ja gar nicht um Sexismus, Gewalt oder Rassismus, sondern um Freiheit. Um die Freiheit der Kunst. Und die wird jetzt anhand einer Band diskutiert, die bislang nicht besonders durch künstlerische Qualität aufgefallen ist. Muss sie auch nicht. Sie tritt ja mit dem Anspruch an, die „Ordinärste Band von Österreich“ zu sein. Und da wir hierzulande eine lange Tradition des Ordinären in Kunst und Populärkultur haben, müssen sich die Hinichen ganz schön anstrengen. Anscheinend finden sie damit ein Publikum. Mich haben sie bis jetzt nicht erreicht. Jetzt sind die Hinichen da, haben nicht nur einen Platz in meiner Wahrnehmung, sondern auch in der vieler anderer, die sonst niemals auf sie aufmerksam geworden wären. Und nicht wenige davon ventilieren ihre Vorstellungen von der Freiheit der Kunst nun auf der Folie der Hinichen. Kunst! Freiheit!
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Untenstehendes habe ich über eine meiner Leib-und-Magen-Bands für The Gap fabuliert:
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Ich war am Samstag bei einer Darbietung des wahrscheinlich einzigen echten Popstars unter 30: Stefani Joanne Angelina Germanotta, besser bekannt unter dem Namen Lady Gaga. Die schafft heute noch etwas, was früher im sich ständig selbst erneuernden Pop-Zirkus zur Tagesordnung gehörte: ein Phänomen sein, das die Massen in seinen Bann zieht. Das ist mittlerweile schon recht schwierig geworden. Die Musik spielt immer mehr im Long Tail. Das Prinzip Superstar funktioniert heute – wenn überhaupt noch – in vergleichsweise geringem Ausmaß. Kollektive Hysterie wie bei der ersten Amerika-Tournee der Beatles? Heute undenkbar. Seit den 80ern zerbröselt das Bild des Pop-Superstars kontinuierlich. Die Großen von damals sind entweder tot (wie Michael Jackson) oder machen sich nur mehr lächerlich (wie Madonna oder Bono Vox bzw. U2). Sie sind Dinosaurier.
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Diesen Text habe ich mit den Worten
“hier die Besprechung der Lost Tapes. Hoffe, Du findest sie nicht zu euphorisch.”
an den Chefredaktionsrat von The Gap geschickt. Seine Antwort war:
“ist ja can, ich hab gehört das passt da schon.”
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Hier hat das Fußvolk nun endlich die Möglichkeit, auch mal mit den Märkten zu sprechen.
