Roland Schimmelpfennig ist der meist gespielte Gegenwartsdramatiker Deutschlands. Mit Sicherheit ist “Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes” am Wiener Akademietheater brilliant gespielt. Das Stück holpert trotzdem.
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Die Autorin und Filmemacherin Ruth Beckermann hat für ihren aktuellen Film „American Passages“ eine „assoziative Reise“ (so steht es im Pressetext) durch die USA unternommen. In den 120 Minuten wird allerdings nicht klar, was sie assoziiert.
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Weil ich diese Platte gar so wämstens empfehle, stelle ich diesen Text, den ich für The Gap geschrieben habe auch hier online. Elektro Guzzi haben ihr Konzept weiter gedreht. Sie formulieren monomanischen Techno in einer warmen Instrumentensprache.
Dieses habe ich für das Magazin geschrieben, das Euer uneingeschränktes Vertrauen genießen sollte: The Gap / Ausgabe 121.
Die Geschichte der einsamen Elektronikpionierin Ursula Bogner klingt zu wundersam um wahr zu sein. Genau wie ihre Musik.
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Weil es gerade so modern ist sich als Wutbürger zu bezeichnen, weil gerade allerorten lautstark nach Veränderung gerufen wird und weil “Ocuppy [whatever]” so furchtbar trendig ist, habe ich eine kleine Besprechung von Anneliese Rohrers Buch “Ende des Gehorsams” (Braumüller) geschrieben.
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Nun hat es die Auseinandersetzung zwischen Wolfgang Ambros und Reinhard Fendrich sogar zu Titelseiten-Ehren bei „Österreich“ gebracht. Der Schaukampf der zwei alternden Austropop-Gockel ist ein Krieg gegen das Verschwinden in der Bedeutungslosigkeit. (Stadtbekannt.at hat eine gute Zusammenfassung dazu.) Das ist wohl die österreichische Variante dessen was anderswo mit dicken, fetten und sündhaft teuren Re-Issues versucht wird. Das Plattenlabel EMI verscherbelt selbst die uninteressantesten Hervorbringungen von Pink Floyd, indem sie sie hübsch verpackt. Wie auch immer man über Pink Floyd denkt und wann auch immer man genau den Zeitpunkt ansetzt, an dem sie begonnen haben, nur mehr belanglos-wohlklingende Geräuschkulissen zu produzieren, die sie mit „wegweisendem Technik-Einsatz“ (so die Formulierung im deutschsprachigen Wikipedia-Eintrag) und in unglaublich drögen Multimedia-Shows zum Besten gaben: Wer sich mit Pop-Geschichte beschäftigt, kommt an Pink Floyd nicht vorbei. weiter »
Ich habe wieder mal eine Buchrezension für das Magazin meines Vertrauens geschrieben. Das Original dieses Textes ist bei The Gap zu finden. (Ihr könnt ihn gerne auch dort lesen.)
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Mango-Reliqiuen
„Die Kultur der Kulturrevolution“ nennt das Museum für Völkerkunde seine aktuelle Ausstellung. Hinter dem protzigen Titel könnte sich allerhand verstecken. Tatsächlich ist es aber genau das, was der Untertitel verspricht: „Personenkult und politisches Design im China von Mao Zedong“. Die Ausstellung versucht anhand von Designobjekten die Geschichte des Kults um den politischen Führer Mao zu erzählen. Das ist auf den ersten Blick – den aus der europäischen Perspektive – auf jeden Fall faszinierend. Das mag wohl auch der Grund sein, warum es nach wie vor so etwas wie eine Ostalgie chinesischer Prägung gibt. Touristen kaufen Mao-Memorabilia in rauen Mengen und stützen so einen ganzen Industriezweig. weiter »
Ich habe mich gestern recht spontan entschlossen in die Arena zum Gig von Jello Biafra und seiner neue Band Guantanamo School of Medicine zu fahren. Dort gab es einen Mann zu erleben, der – obwohl er die 50 schon längst überschritten hat – nichts von seiner Wut eingebüßt hat.
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Ende März hatte ich die Gelegenheit, ein längeres Gespräch mit den von mir höchst geschätzten Herren Hans-Peter Falkner und Markus Binder aka Attwenger zu führen. Dies geschah im Auftrag des ebenso schätzenswerten „Magazins für nachhaltigen Lebensstil“ aka biorama (http://www.biorama.at/). Selbiges ist diese Woche frisch aus der Druckerei gekommen und enthält eine Geschichte über Attwenger, die sich um die Einstellung der beiden zum Thema „Das Hinterland / Die Pampa“ dreht. Im Gespräch ging es aber noch einige andere Dinge. Doch lest selbst:
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