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Jello Biafra: Pogo für Verteilungsgerechtigkeit, Pantomime gegen Verdummung

Ich habe mich gestern recht spontan entschlossen in die Arena zum Gig von Jello Biafra und seiner neue Band Guantanamo School of Medicine zu fahren. Dort gab es einen Mann zu erleben, der – obwohl er die 50 schon längst überschritten hat – nichts von seiner Wut eingebüßt hat.

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Hans-Joachim Roedelius: “Moebius ist ein Punker”

Diesen Beitrag habe ich für The Gap geschrieben. Auf der Website des Magazins für Lebens-Stil und Populär-Kultur ist er auch in voller Pracht und Länge zu lesen. Die Bilder sind von Nadja Igler. Das beste ist aber nur hier zu sehen: Ich erstarrt in Ehrfurcht vor Hans-Joachim Roedelius.

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Konzert-Tipp: Hans-Joachim Roedelius – Elektroniktheater und Soundkino

Hans-Joachim Roedelius ist die personifizierte Ehrenrettung einer Musikgattung, die heutzutage glatt gebügelt, hochglanzpoliert und befreit von jeglichem störendem Intellekt als Hintergrundbeschallung in Massagestudios verwendet wird. Das zeigt er am 3. Jänner im Porgy & Bess.
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“Any questions?” oder “The Song is not dead”

Scout Niblett drehte am Donnerstag vergangener Woche den Spieß ganz einfach um. Statt langatmigen Anleitungen zur Exegese ihrer Songs stellte sie schüchtern und schlicht “Any questions?” in den Raum. Der Raum war in dem Fall das Wiener Porgy & Bess, das dem Bluebird Festival den passenden Rahmen bot. Festival-Direktor Klaus Totzler gelang es auch heuer wieder, die Breite eines schwer eingrenzbaren Genres zu zeigen. Zwischen drei Säulen Song, Text und Interpretation ist viel Platz. Die Vienna Songwriting Association arbeitet seit einigen Jahren an der ehrenvollen Aufgabe, die Landschaft zu vermessen, die sich dazwischen erstreckt.

Mudhoney: Spiel mir das Lied von der Entäuschung

mudhoney 150x150 Mudhoney: Spiel mir das Lied von der Entäuschung

Das sind nicht Mudhoney

Mag sein, dass ich mir einfach zu viel erwartet habe als ich gestern Abend in die Arena fuhr. Aber Mudhoney sind für mich sowas wie die Brücke in meine Jugendzeit. Das lebende Beispiel dafür, dass man sich dem Erwachsenwerden entziehen kann. Fuzz-Gitarre, treibendes Schlagwerk und der Welt eine Riesenportion Verachtung vor die Füße gespuckt. ”Touch me I’m sick” hiess das vor einigen Jahren. Auch auf dem letzten Album gibt sich Mark Arm als Role-Model für gelebte Renitenz.

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Ernst Molden – Lagerfeuerromatik im Stadtpark

molden1 Ernst Molden   Lagerfeuerromatik im Stadtpark

Cover Luxus-Edition

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Punkrock Mama

pattiflyernet1 Punkrock Mama

Flyer Patti Smith

Der Regen machte Pause als Patti Smith auf der Open Air Bühne des Schlachthof Wels stand. Die Patti Smith, die Mitte der 1970er Jahre das poetische Verständnis der Beat Generation mit simplen Gitarrenakkorden koppelte, die Frau die das politische Bewusstsein der Hippiebewegung in einer Aggressivität zum Ausdruck brachte, die zwei, drei Jahre nach ihrer ersten Platte als Punk um die Welt fegte. Patti Smith, die Mutter des Punkrock.

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