Mir ist schon klar: Ich habe keine besonders große Reichweite, aber ich möchte dennoch den Versuch starten, einen etwas gehaltvolleren Protest gegen die heute bekannt gewordenen Zensurvorhaben von Twitter anzuregen. Aus meiner Sicht läuft der #TwitterBlackout nämlich ins Leere.
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Ich laboriere zur Zeit an einer hartnäckigen Bronchitis. Mangels Fernseher lümmle ich meistens auf meiner Couch herum, lese, döse oder bemitleide mich. Heute habe ich mir den Jahresrückblick des profil zur hustengeschwellten Brust genommen. “Krise & Korruption” prangt da am Cover. Alles wie immer also. Auf den Seiten 28 und 29 hat mir dann das Fieber einen Streich gespielt. – Dachte ich zuerst…
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Michel Reimon, dessen Blogposts und Tweets ich sehr gerne lese, hat am Wochenende sein Buchkonzept zum Thema „Postjournalismus“ vor- und gleichzeitig zur Diskussion gestellt. Ich sollte heute eigentlich anderes tun, aber es juckt mich ganz gewaltig, ein paar Gedanken los zu werden. Das Thema beschäftigt mich und da Reimon gefragt hat, nehme ich das jetzt zum Anlass…
Kürzlich berichtete die BBC: „Smart cities get their own operating system“. Das ist ein höchst spannender Ansatz, der perfekt zum Thema der nächsten Veranstaltung der Reihe twenty.twenty passt. Ich habe mir ein paar Gedanken dazu gemacht und liefere damit auch gleich einen Beitrag zur Blogparade „Smart living im Jahr 2020 – Mehr Lebensqualität für alle?“
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Wenn gar so aufgeregt über Klarnamen auf Google+ diskutiert wird, kann ich meinen Mund auch nicht halten. Gleich vorweg: Die Diskussion geht an der Realität vorbei. Leider! Wer anonym im Netz unterwegs sein will, sollte die Finger von Social Networks lassen. (Nochmal leider!)
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Sehr geehrter Herr Rainer,
ich möchte eigentlich nicht mehr allzu viele Worte über Ihren unappetitlichen Artikel „Freiheit für den Mann“ verlieren. Die Kommentare unter Ihrem Blogpost zu dem Themenkomplex Strauss-Kahn/Kachelmann sprechen eh für sich. Mögen noch viele weitere dazu kommen!
Erlauben Sie mir aber ein paar persönliche Worte zu meinem Abschied von profil: Ich habe nach langen Jahren mein profil-Abo gekündigt. Sie werden es schon erraten haben: Ihr letzter Blogeintrag hat mir die Entscheidung erleichtert. Er ist aber nur der Höhepunkt einer Entwicklung, die ich schon seit geraumer Zeit bei profil beobachte. Das „unabhängige Nachrichtenmagazin“, das sich so damit brüstet, Qualitätsjournalismus zu bieten und als Beweis dafür die Auszeichnungen zum Magazin des Jahres 2009 bzw. 2010 ins Treffen führt, hat mit seinen Covers und seinen Titelstories einen Weg eingeschlagen, den es nicht nötig hätte und der mir mittlerweile schon vorkommt wie eine Kampagne der Kronen Zeitung zu Dichands besten Zeiten. Und ich habe den zwingenden Verdacht, dass das auf die Person des profil-Herausgebers und Co-Chefredakteurs zurückzuführen ist.
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Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich meinen Beitrag für die twenty.twenty Blogparade anlege. Es gäbe viel zu sagen über das Thema „Wie wird die Gesellschaft in Zukunft mit Information umgehen?“. Es ist ja noch nicht mal alles gesagt darüber, wie die Menschen heute mit Information umgehen.
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Mit diesem Beitrag folge ich dem Aufruf von twenty.twenty zur Blogparade. Die vierte Veranstaltung widmet sich dem Thema „Allgemeinbildung 2020“ media literacy in times of digital revolution Konkret lautet die Frage
“Was wird im Jahr 2020 unter Allgemeinbildung verstanden und wie kann diese vermittelt werden?”
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Es ist noch gar nicht lange her, dass sich die österreichische Social Media Szene nach allen Regeln der Kunst über Dr. Guttenberg und seine Dissertation empört hat. Im wissenschaftlichen Bereich gehört es nun mal dazu, korrekt zu zitieren. Auch die Ernst gemeinte Twitterei kommt nicht ohne korrekte “RT” und “via” Hinweise aus. So habe ich auch die Empörung der heimischen Twitteristi damals auch verstanden.
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Ich bin nicht mehr der Jüngste und vielleicht nicht mehr ganz Zielgruppe von Radio FM4. Obwohl: Die Herren Ostermayer, Blumenau et. al spielen doch in meiner Liga. Ich bin quasi mit der Ö3 Musicbox aufgewachsen (Die war meine Verbindung mit der großen weiten Welt. Damals in meinem Heimatkaff in Oberösterreich). Ich habe die Radiopiratenzeit in Wien miterlebt und als FM4 kam, habe ich mich ehrlich gefreut. (Wenn ich es heute höre, finde ich ab und zu immer noch Gründe, mich zu freuen.)
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