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	<title>Kommentare für blog | werquer</title>
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	<description>kultur, leben, politik und technologie quer gedacht</description>
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		<title>Kommentar zu Ein Jahr Vorratsdatenspeicherung in Österreich von Stefan Schett</title>
		<link>http://www.werquer.com/blog/2013/04/1-jahr-vorratsdatenspeicherung/comment-page-1/#comment-653</link>
		<dc:creator>Stefan Schett</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 16:25:29 +0000</pubDate>
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		<description>Natürlich werden wir nächstes Jahr am 1. April über vernünftige Politik in Österreich berichten - immerhin ist dann 1. April! ;)

Mal schauen was die Nationalratswahlen bringen. Toi Toi Toi!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich werden wir nächstes Jahr am 1. April über vernünftige Politik in Österreich berichten &#8211; immerhin ist dann 1. April! <img src='http://www.werquer.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mal schauen was die Nationalratswahlen bringen. Toi Toi Toi!</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Was mache ich bloß mit einem Elektrofahrrad in Wien? von Leben mit dem Fahrrad &#124; waldbauerhanspeter</title>
		<link>http://www.werquer.com/blog/2011/09/was-mache-ich-blos-mit-einem-elektrofahrrad-in-wien/comment-page-1/#comment-641</link>
		<dc:creator>Leben mit dem Fahrrad &#124; waldbauerhanspeter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Mar 2013 07:09:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Werner Reiter: Was mache ich blo&#223; mit einem Elektrofahrrad in Wien? [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Werner Reiter: Was mache ich blo&szlig; mit einem Elektrofahrrad in Wien? [...]</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Wehrpflicht: Mein Nein ist kein Ja zu einem falschen Verständnis von direkter Demokratie von Seb</title>
		<link>http://www.werquer.com/blog/2013/01/wehrpflicht-mein-nein-ist-kein-ja-zu-einem-falschen-verstandnis-von-direkter-demokratie/comment-page-1/#comment-637</link>
		<dc:creator>Seb</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 13:47:38 +0000</pubDate>
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		<description>Weisst eh warum es nciht funktioniert hat? Die haben nur die gefragt, denen es egal ist, weil sie es hinter sich haben oder davon nicht betroffen sind. Viele der betroffenen sind zu jung um wählen zu dürfen. So bekommst eh das gewünschte Ergebnis.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Weisst eh warum es nciht funktioniert hat? Die haben nur die gefragt, denen es egal ist, weil sie es hinter sich haben oder davon nicht betroffen sind. Viele der betroffenen sind zu jung um wählen zu dürfen. So bekommst eh das gewünschte Ergebnis.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wehrpflicht: Mein Nein ist kein Ja zu einem falschen Verständnis von direkter Demokratie von Christian Benke</title>
		<link>http://www.werquer.com/blog/2013/01/wehrpflicht-mein-nein-ist-kein-ja-zu-einem-falschen-verstandnis-von-direkter-demokratie/comment-page-1/#comment-589</link>
		<dc:creator>Christian Benke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jan 2013 10:47:13 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den sehr interessanten Einblick! Ich hab zum Glück Zivildienst gewählt(Bei der Ute Bock).

Als Alternative könntest aber auch einfach ungültig wählen, als kleines FU an die Politik. Ich fürchte aber von dieser Möglichkeit werden aber leider zuwenige Gebrauch machen - wenns 10-20% wären, würds natürlich entsprechenden medialen Niederschlag haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den sehr interessanten Einblick! Ich hab zum Glück Zivildienst gewählt(Bei der Ute Bock).</p>
<p>Als Alternative könntest aber auch einfach ungültig wählen, als kleines FU an die Politik. Ich fürchte aber von dieser Möglichkeit werden aber leider zuwenige Gebrauch machen &#8211; wenns 10-20% wären, würds natürlich entsprechenden medialen Niederschlag haben.</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Geleakt: OTS-Anleitung der FPÖ von tom lutz</title>
		<link>http://www.werquer.com/blog/2013/01/geleakt-ots-anleitung-der-fpo/comment-page-1/#comment-588</link>
		<dc:creator>tom lutz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2013 14:21:25 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, das hat natürlich was für sich. Auch jede &quot;Empörung&quot; hilft denen natürlich, deren Message zu verbreitern, wenn auch mit ungewünschter Konnotation bzw. umgekehrten Vorzeichen... aber es heißt ja auch so schön, dass es ja keine negative PR gibt, nur PR...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, das hat natürlich was für sich. Auch jede &#8220;Empörung&#8221; hilft denen natürlich, deren Message zu verbreitern, wenn auch mit ungewünschter Konnotation bzw. umgekehrten Vorzeichen&#8230; aber es heißt ja auch so schön, dass es ja keine negative PR gibt, nur PR&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wehrpflicht: Mein Nein ist kein Ja zu einem falschen Verständnis von direkter Demokratie von Stefan</title>
		<link>http://www.werquer.com/blog/2013/01/wehrpflicht-mein-nein-ist-kein-ja-zu-einem-falschen-verstandnis-von-direkter-demokratie/comment-page-1/#comment-584</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 09:50:05 +0000</pubDate>
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		<description>Beim Bundesheer lernt man vor Obrigkeiten die ausser einem höheren Rang keinerlei sonstige Qualifikation haben zu buckeln. Solche Staatsbürger will niemand? Leider wollen die die &quot;oben&quot; sind genau das. Wer will schon kritische Menschen, Schüler, Staatsbürger. Da muss man dann doch beginnen sinnvoll zu argumentieren, alles wird für unsere Parteibonzen so viel schwieriger. Deshalb sind so viele Ältere für das Bundesheer als &quot;Bildungseinrichtung&quot;, wo man jungen Männern &quot;di Wadln viere richt&quot; Erbärmliches Schauspiel</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Bundesheer lernt man vor Obrigkeiten die ausser einem höheren Rang keinerlei sonstige Qualifikation haben zu buckeln. Solche Staatsbürger will niemand? Leider wollen die die &#8220;oben&#8221; sind genau das. Wer will schon kritische Menschen, Schüler, Staatsbürger. Da muss man dann doch beginnen sinnvoll zu argumentieren, alles wird für unsere Parteibonzen so viel schwieriger. Deshalb sind so viele Ältere für das Bundesheer als &#8220;Bildungseinrichtung&#8221;, wo man jungen Männern &#8220;di Wadln viere richt&#8221; Erbärmliches Schauspiel</p>
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		<title>Kommentar zu Wehrpflicht: Mein Nein ist kein Ja zu einem falschen Verständnis von direkter Demokratie von Christian</title>
		<link>http://www.werquer.com/blog/2013/01/wehrpflicht-mein-nein-ist-kein-ja-zu-einem-falschen-verstandnis-von-direkter-demokratie/comment-page-1/#comment-583</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Jan 2013 09:43:46 +0000</pubDate>
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		<description>100% Zustimmung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>100% Zustimmung!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Von nun an Pirat von Ger77</title>
		<link>http://www.werquer.com/blog/2012/11/von-nun-an-pirat/comment-page-1/#comment-566</link>
		<dc:creator>Ger77</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2012 19:40:32 +0000</pubDate>
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		<description>Und ich lege diese fünf Tugenden hier ans Herz, sonst wirst du schnell frustriertsein.
1) Wagemut
Ein,e Pirat,In muß sehr mutig sein und sich neuen Herausforderungen. Unsere Partei gleicht einem Versuchsgefährt. Das Potential ist gewaltig, jedoch auch die Gefahr der Bruchlandung, des Auflaufen auf ein Riff. Dieser Gefahr ins Auge zu schauen und trotzdem zu starten, gehört zum piratischen Wesen. &quot;Augen auf und durch&quot;. Wahlkampf ist für uns kein Kampf, es ist Abenteuer pur. Wir sehen die anderen Parteien nicht als Feinde. Die Wahl ist mehr ein Wettlauf zu einem Schatz. Dabei und auch sonst Neues auszuprobieren und ständig die &quot;Prozesse&quot; ändern und neu anzupassen ist unser ureigenste Domäne. Da macht uns keine andere Partei was vor ;) Keine Angst vor der Zukunft. Volldampf vorraus in den Nebel. Komplett egal, was da kommen mag. Wir werden es meistern. Und wenn wir fallen, stehen wir halt einfach wieder auf.

2)Leidensfähigkeit
Aufbruch, Krise, Neustart. Wer schon länger bei den Piraten ist, erkennt ein gewisses Muster. Auf eine Zeit der Produktivität folgt eine Zeit der Destruktion. Es wird eine Struktur aufgebaut und dann wieder niedergerissen. &quot;Zwei Schritte vor, einen zurück&quot; (Manchmal auch drei ;) ) Wer sein Herzblut in die Piratenbewegung steckt, muß sehr viel an Frustration aushalten. Manchmal scheint es rasch vorwärts zu gehen, dann brechen alte Wunden auf und wir zerfleischen uns wieder gegenseitig. Wer meint nur ihre,seine Vorstellung wäre gut für die Piraten und müsse unbedingt durchgesetzt werden, hat bereits verloren. Sie,er wird mit Sicherheit auf energischten Wiederstand treffen. Expertenwissen trifft auf völlige Ahnungslosigkeit, und alle haben die gleiche Stimme. Da muß die,der Kundige mal tief einatmen und das &quot;Das darf doch nicht wahr sein, sind die alle total bescheuert&quot; runterschlucken, wenns konstruktiv weitergehen soll.

3) Geduld
Schnell geht gar nichts. &quot;Immer langsam mit den jungen Pferden&quot;. Wenn wer glaubt, jetzt, mit diesen Ideen die er,sie hat, wird die Partei losstarten, stellt sie sich garantiert selbst ein Bein. Wir sind ein Schwarm, daher werden Ausreißer leider von den Haien gefressen. Bewegung ist bei uns nur möglich, wenn die meisten in die gleiche Richtung schwimmen. Daher ist jede Initiative erstmal einer langen Diskussion ausgesetzt. Selbst wenn man nur mal schnell eine Meinung einholen will, wird garantiert jemand dies als Zumutung betrachten, weil &quot;Also wirklich, so schnell geht das nicht. Da müssen erst alle Aspekte betrachtet werden. Das braucht Zeit!&quot;. Stimmt, die Meinungsfindung braucht ihre Zeit. Und die Meinungsfindung zu einem Thema noch mehr. Daher Geduld, Geduld und nochmal Geduld.

4) Offenheit
Auch wenn es immer wieder wiederholt wird, weil einige es wohl gerne so hätten. Aber Piraten sind nicht &quot;links&quot; oder &quot;rechts&quot;. Piraten sind je Thema mal das Eine, mal das Andere. Das macht uns Piraten aus. Wir haben keine ideologischen Scheuklappen und diskutieren Themen der Wirtschaft genauso intensiv, wie wir uns um Hundehaltung oder Tierschutz allgemein kümmern. Wir haben oder finden zu jedem Thema eine Mehrheitsmeinung und haben keine Tabus. Lediglich extremistische Ansichten haben bei uns keine Chance auf Verwirklichung. Aber ansonsten sind wir für alle Leute die andere verstaubte Parteien verlassen wollen, offen. Ob es vergrämte Ex-Grüne sind die in ihrer Partei keine Basisdemokratie mehr erleben konnten. Ob es Ex-SPÖler oder Ex-Kommunisten sind, denen eine ehrliche Diskussion in ihrer Partei über leistungsgerechte Einkommen fehlte, Reichenbashing zu primitiv fanden und die unser BGE als begrüßenswerte Alternative betrachten. Ob es rechtsliberale Ex-FPÖler sind, denen die Fremdenfeindlichkeit von Herrn Strache und Konsorten gewaltig auf die Nerven ging, weil alle liberalen Werte dabei auf der Strecke blieben. Oder ob Ex-ÖVPler die Wirtschaftsthematiken auch gern mal alternativ betrachtet wissen möchten, die in ihrer Partei, durch die einseitige Position zum Kapitlismus, keine Chance dazu hatten. All diese Menschen suchen eine Alternative. Wir sind diese, da wir offen sind. Offenheit ist ein Prinzip das Toleranz gegenüber allen nichtfanatischen Ansichten einfordert.

5) Humor
Wer nicht lacht, hat schon verloren. Alles bei uns bitterernst zu nehmen, führt nur zu gewaltigem Frust. Wir sind alle mehr oder minder Laien. Und wenn bei einer internen Auseinandersetzung zu einem Marsch auf die Parteizentrale aufgefordert, bei dessen Adresse aber nur ein Postfach existiert, dann lacht man auch mal Tränen. Nein, so ganz ernst darf man das alles nicht nehmen, was da im Forum abgeht. Für Außenstehende wirkt das Ganze manchmal wie ein Kaschperltheater, aber wir wissen, dass es dies nicht ist. Viele Leute stecken ihr ganzes Herzblut und sehr viel Arbeit in die Partei. Warum wohl? Sicher nicht weil sie es komisch finden. Sondern weil sie an unsere Grundwerte glauben und es als eine echte Chance zur Erneuerung der Demokratie sehen. Aber wer sich nicht manchmal der Absurtität der Vorgänge bewusst wird und dann mal drüber schmunzelt oder sogar lacht, wird bei uns ausgebrannt. Wir haben nur eine Chance, wenn jeder von uns den anderen leben lässt mit seiner, ihrer Meinung. Am Schluss jeder Diskussion muß ein FLausch stehen. &quot;Wir haben uns alle lieb&quot; und das mit einem Zwinkern gesagt. Selbstironie täte uns allen gut.

FAZIT:
Diese fünf Tugenden habe ich für mich definiert. Wer will setzt seine noch dazu. Bedenken wir immer es geht um unsere Partei. Wir haben ein gemeinsames Ziel, die Wege dorthin sind denkbar verschieden, aber wir haben ein Werkzeug den Weg für uns alle zu definieren. Nützen wir es, verbessern wir es und bringen wir damit unsere Partei zur Blüte. Wenn dabei mal andere gegen uns wüten, mal wir über Absurdes lachen, mal stehen bleiben müssen, mal ganz Fremdes treffen oder mal uns wehgetan wird, sollten wir es aushalten.
Denn wir sind Piraten. Arrr</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und ich lege diese fünf Tugenden hier ans Herz, sonst wirst du schnell frustriertsein.<br />
1) Wagemut<br />
Ein,e Pirat,In muß sehr mutig sein und sich neuen Herausforderungen. Unsere Partei gleicht einem Versuchsgefährt. Das Potential ist gewaltig, jedoch auch die Gefahr der Bruchlandung, des Auflaufen auf ein Riff. Dieser Gefahr ins Auge zu schauen und trotzdem zu starten, gehört zum piratischen Wesen. &#8220;Augen auf und durch&#8221;. Wahlkampf ist für uns kein Kampf, es ist Abenteuer pur. Wir sehen die anderen Parteien nicht als Feinde. Die Wahl ist mehr ein Wettlauf zu einem Schatz. Dabei und auch sonst Neues auszuprobieren und ständig die &#8220;Prozesse&#8221; ändern und neu anzupassen ist unser ureigenste Domäne. Da macht uns keine andere Partei was vor <img src='http://www.werquer.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Keine Angst vor der Zukunft. Volldampf vorraus in den Nebel. Komplett egal, was da kommen mag. Wir werden es meistern. Und wenn wir fallen, stehen wir halt einfach wieder auf.</p>
<p>2)Leidensfähigkeit<br />
Aufbruch, Krise, Neustart. Wer schon länger bei den Piraten ist, erkennt ein gewisses Muster. Auf eine Zeit der Produktivität folgt eine Zeit der Destruktion. Es wird eine Struktur aufgebaut und dann wieder niedergerissen. &#8220;Zwei Schritte vor, einen zurück&#8221; (Manchmal auch drei <img src='http://www.werquer.com/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) Wer sein Herzblut in die Piratenbewegung steckt, muß sehr viel an Frustration aushalten. Manchmal scheint es rasch vorwärts zu gehen, dann brechen alte Wunden auf und wir zerfleischen uns wieder gegenseitig. Wer meint nur ihre,seine Vorstellung wäre gut für die Piraten und müsse unbedingt durchgesetzt werden, hat bereits verloren. Sie,er wird mit Sicherheit auf energischten Wiederstand treffen. Expertenwissen trifft auf völlige Ahnungslosigkeit, und alle haben die gleiche Stimme. Da muß die,der Kundige mal tief einatmen und das &#8220;Das darf doch nicht wahr sein, sind die alle total bescheuert&#8221; runterschlucken, wenns konstruktiv weitergehen soll.</p>
<p>3) Geduld<br />
Schnell geht gar nichts. &#8220;Immer langsam mit den jungen Pferden&#8221;. Wenn wer glaubt, jetzt, mit diesen Ideen die er,sie hat, wird die Partei losstarten, stellt sie sich garantiert selbst ein Bein. Wir sind ein Schwarm, daher werden Ausreißer leider von den Haien gefressen. Bewegung ist bei uns nur möglich, wenn die meisten in die gleiche Richtung schwimmen. Daher ist jede Initiative erstmal einer langen Diskussion ausgesetzt. Selbst wenn man nur mal schnell eine Meinung einholen will, wird garantiert jemand dies als Zumutung betrachten, weil &#8220;Also wirklich, so schnell geht das nicht. Da müssen erst alle Aspekte betrachtet werden. Das braucht Zeit!&#8221;. Stimmt, die Meinungsfindung braucht ihre Zeit. Und die Meinungsfindung zu einem Thema noch mehr. Daher Geduld, Geduld und nochmal Geduld.</p>
<p>4) Offenheit<br />
Auch wenn es immer wieder wiederholt wird, weil einige es wohl gerne so hätten. Aber Piraten sind nicht &#8220;links&#8221; oder &#8220;rechts&#8221;. Piraten sind je Thema mal das Eine, mal das Andere. Das macht uns Piraten aus. Wir haben keine ideologischen Scheuklappen und diskutieren Themen der Wirtschaft genauso intensiv, wie wir uns um Hundehaltung oder Tierschutz allgemein kümmern. Wir haben oder finden zu jedem Thema eine Mehrheitsmeinung und haben keine Tabus. Lediglich extremistische Ansichten haben bei uns keine Chance auf Verwirklichung. Aber ansonsten sind wir für alle Leute die andere verstaubte Parteien verlassen wollen, offen. Ob es vergrämte Ex-Grüne sind die in ihrer Partei keine Basisdemokratie mehr erleben konnten. Ob es Ex-SPÖler oder Ex-Kommunisten sind, denen eine ehrliche Diskussion in ihrer Partei über leistungsgerechte Einkommen fehlte, Reichenbashing zu primitiv fanden und die unser BGE als begrüßenswerte Alternative betrachten. Ob es rechtsliberale Ex-FPÖler sind, denen die Fremdenfeindlichkeit von Herrn Strache und Konsorten gewaltig auf die Nerven ging, weil alle liberalen Werte dabei auf der Strecke blieben. Oder ob Ex-ÖVPler die Wirtschaftsthematiken auch gern mal alternativ betrachtet wissen möchten, die in ihrer Partei, durch die einseitige Position zum Kapitlismus, keine Chance dazu hatten. All diese Menschen suchen eine Alternative. Wir sind diese, da wir offen sind. Offenheit ist ein Prinzip das Toleranz gegenüber allen nichtfanatischen Ansichten einfordert.</p>
<p>5) Humor<br />
Wer nicht lacht, hat schon verloren. Alles bei uns bitterernst zu nehmen, führt nur zu gewaltigem Frust. Wir sind alle mehr oder minder Laien. Und wenn bei einer internen Auseinandersetzung zu einem Marsch auf die Parteizentrale aufgefordert, bei dessen Adresse aber nur ein Postfach existiert, dann lacht man auch mal Tränen. Nein, so ganz ernst darf man das alles nicht nehmen, was da im Forum abgeht. Für Außenstehende wirkt das Ganze manchmal wie ein Kaschperltheater, aber wir wissen, dass es dies nicht ist. Viele Leute stecken ihr ganzes Herzblut und sehr viel Arbeit in die Partei. Warum wohl? Sicher nicht weil sie es komisch finden. Sondern weil sie an unsere Grundwerte glauben und es als eine echte Chance zur Erneuerung der Demokratie sehen. Aber wer sich nicht manchmal der Absurtität der Vorgänge bewusst wird und dann mal drüber schmunzelt oder sogar lacht, wird bei uns ausgebrannt. Wir haben nur eine Chance, wenn jeder von uns den anderen leben lässt mit seiner, ihrer Meinung. Am Schluss jeder Diskussion muß ein FLausch stehen. &#8220;Wir haben uns alle lieb&#8221; und das mit einem Zwinkern gesagt. Selbstironie täte uns allen gut.</p>
<p>FAZIT:<br />
Diese fünf Tugenden habe ich für mich definiert. Wer will setzt seine noch dazu. Bedenken wir immer es geht um unsere Partei. Wir haben ein gemeinsames Ziel, die Wege dorthin sind denkbar verschieden, aber wir haben ein Werkzeug den Weg für uns alle zu definieren. Nützen wir es, verbessern wir es und bringen wir damit unsere Partei zur Blüte. Wenn dabei mal andere gegen uns wüten, mal wir über Absurdes lachen, mal stehen bleiben müssen, mal ganz Fremdes treffen oder mal uns wehgetan wird, sollten wir es aushalten.<br />
Denn wir sind Piraten. Arrr</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu And the Winners are: Die Hinichen von Willy Wintzig</title>
		<link>http://www.werquer.com/blog/2012/12/and-the-winners-are-die-hinichen/comment-page-1/#comment-559</link>
		<dc:creator>Willy Wintzig</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 21:45:45 +0000</pubDate>
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		<description>abgesehen davon, dass die Hinichen niemand zwingen, in ihre Konzerte zu kommen, es aber trotzdem viele machen (und zwar durchaus auch intelektuell anspruchsvolle): die Hinichen kosten keine Subventionen (wollen und bekommen auch keine), sondern tragen mit einem Konzert, welches auch für den Gasometer durchaus gewinnbringend ist, dazu bei, dass die Stadt Wien NICHT so hohe Zuzahlungen machen muss</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>abgesehen davon, dass die Hinichen niemand zwingen, in ihre Konzerte zu kommen, es aber trotzdem viele machen (und zwar durchaus auch intelektuell anspruchsvolle): die Hinichen kosten keine Subventionen (wollen und bekommen auch keine), sondern tragen mit einem Konzert, welches auch für den Gasometer durchaus gewinnbringend ist, dazu bei, dass die Stadt Wien NICHT so hohe Zuzahlungen machen muss</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu And the Winners are: Die Hinichen von werquer</title>
		<link>http://www.werquer.com/blog/2012/12/and-the-winners-are-die-hinichen/comment-page-1/#comment-558</link>
		<dc:creator>werquer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 20:56:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.werquer.com/blog/?p=2355#comment-558</guid>
		<description>&quot;Erinnern&quot; ist recht höflich ausgedrückt. Auch wenn es in dem Fall nicht ganz passend ist, ich denke, man muss hier auch eine Art von &quot;Gewaltentrennung&quot; leben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Erinnern&#8221; ist recht höflich ausgedrückt. Auch wenn es in dem Fall nicht ganz passend ist, ich denke, man muss hier auch eine Art von &#8220;Gewaltentrennung&#8221; leben.</p>
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	</item>
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