Hans-Joachim Roedelius ist die personifizierte Ehrenrettung einer Musikgattung, die heutzutage glatt gebügelt, hochglanzpoliert und befreit von jeglichem störendem Intellekt als Hintergrundbeschallung in Massagestudios verwendet wird. Das zeigt er am 3. Jänner im Porgy & Bess.
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Dieser Text von mir ist in der Novemberausgabe (Nummer 111) von The Gap erschienen.
Man könnte meinen, dass Major Tom zum Crooner geworden ist und es sich mit intelligenten Effekten und abenteuerlichen Instrumentierungen in sperrigen Tracks der Talking Heads bequem gemacht hat.
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Nachfolgendes habe ich für die Ausgabe Nummero 112 von The Gap (Dezember 2010) verfasst.
Domino bringt die ersten vier Alben von Royal Trux wieder heraus und erinnert daran, dass es schon früher Musikerpärchen gab, die mit scharfer Munition auf den Rock’n’Roll geschossen haben. Und dass konsequente Demontage des Songformats nicht von den Legenden im Zentrum des Zirkus, sondern von Splittergruppen erledigt wird.
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Die Netz-Community hat einen neuen Märtyrer. Julian Assange wird per internationalem Haftbefehl gesucht. – Und das noch dazu wegen einer Sex-Geschichte, nicht wegen der Veröffentlichung von Daten. Der Täter Assage wird damit zum Opfer. Eigentlich sogar zum Opfer des Vietnam-Krieges.
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Da Twitter nicht ganz ausreicht, um die Aufgaben dieser Funktion zu beschreiben, hier mehr Info:
Es geht um die Website unseres Konzerns. (Ich stelle das nur auf mein privates Blog, damit’s schneller geht.) Die Person, die das normalerweise macht, geht auf Bildungskarenz. Daher brauchen wir jemand, der/die das interimistisch übernimmt.
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Die Diskussions-Reihe twenty.twenty geht in die zweite Runde. Im Vorfeld der Veranstaltung am 30. November gab es wieder einen Aufruf zur Blogparade. Diesmal zum Thema:
„Shameless Self Promotion oder Beitrag zu einer pluralistischen Informationsgesellschaft?“
Bei der Veranstaltung selbst soll es zwar um die Zukunft gehen, ich möchte dennoch ein paar Worte zur österreichischen Gegenwart verlieren. Die Kurzversion meiner Antwort: beides kann mit Ja beantwortet werden. Es gibt kein Entweder-Oder.
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Diesen schlanken Blogpost habe ich verfasst für twenty.twenty - eine Diskussionsreihe über digitale Themen, die uns möglicherweise auch noch im Jahr 2020 bewegen.
Das waren noch Zeiten als Schüler im kontrollierbaren Sandkasten an der Schülerzeitung gebastelt haben. Heute kann jede und jeder sich zum Medienproduzenten ernennen und hat – Digitalisierung sei Dank – nahezu unbeschränkte Reichweiten.
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Ich war gemeinsam mit Ritchie Pettauer der Initiator des World Blogging Forum Vienna 2010. Und es war gut. Als Mitarbeiter des Unternehmens, das nicht nur die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt sondern Herzblut in die Veranstaltung gesteckt hat, bin ich stolz darauf, dass wir spannende Diskussionen über „The future of digital media“ hatten. Das World Blogging Forum war aus meiner persönlichen Sicht eine gute Veranstaltung. (Aus der beruflichen Sicht des Pressesprechers von A1 Telekom Austria könnte ich sowieso nichts anderes sagen.)
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Nachfolgendes habe ich in einer schlaflosen Nacht für das Magazin für Glamour und Diskurs verfasst. (Andere sagen auch The Gap, Ausgabe 110 dazu.)
Nicht erst seit Facebook gibt es im Netz einen Zwang zur Authentizität. Dieser widerspricht allerdings unserem realen Bedürfnis, mehrere Rollen zu leben. Wir werden künftig deshalb mit mehreren IDs im Web unterwegs sein, meint der Netztheoretiker Geert Lovink.
Anlässlich seines Vortrags im Rahmen der Veranstaltungsreihe twenty.twenty: Paradoxes aus der Netzwelt. weiter »