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Philotas im Vestibül: Es braucht nicht viel, um einen gelungenen Theaterabend zu schaffen

Im Vestibül des Burgtheaters wird der Beweis erbracht, dass es nicht viel braucht, um einen guten Theaterabend zu schaffen. Michael Höppners Inszenierung von Lessings Philotas kommt weitgehend ohne Pomp, Trara und bemüht kreative Regieeinfälle aus. Simon Kirsch spielt den jungen Heißsporn Philotas in einem kleinen Rechteck, nutzt den Raum voll aus, geifert, wütet, weint. Ein paar mit Bedacht gewählte Requisiten (Bett, Dusche, Fernseher) stellen das Gefangenenzelt dar, in dem er sein Schicksal beklagt, einen fatalen Plan entwirft und damit die Pattsituation nicht auflöst, sondern sie sogar auf Dauer festschreibt. Der Krieg zwischen den Land seines Vaters und dem von König Aridäus (gespielt von Markus Hering) geht weiter.
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Warten auf Godot – Die Leerstelle mit Klamauk gefüllt

Warten auf Godot (c) Georg Soulek

Warten auf Godot (c) Georg Soulek

Vergangenen Donnerstag habe ich Matthias Hartmanns „Warten auf Godot“ im Burgtheater gesehen. Die Inszenierung ist ein „Import“ aus Bochum, wo sie vor allem wegen Harald Schmidt als Diener Lucky für Aufsehen sorgte. In Wien nimmt Marcus Kiepe als Lucky den Befehl zum Denken von Pozzo entgegen.

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Verbot des Tages

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