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Can – The Lost Tapes

Diesen Text habe ich mit den Worten

“hier die Besprechung der Lost Tapes. Hoffe, Du findest sie nicht zu euphorisch.”

an den Chefredaktionsrat von The Gap geschickt. Seine Antwort war:

“ist ja can, ich hab gehört das passt da schon.”

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Ich: Wiederholungstäter, inkonsequenter

Tja, jetzt muss ich mich erklären. So sicher war ich, dass es besser ist, wenn ich nicht mehr über Musik schreibe (siehe: hier). Es hat ganz einfach nicht mehr funktioniert. Ich konnte Neuveröffentlichungen noch immer gut finden, aber sie konnten mich nicht mehr begeistern. Nicht so wie früher. Ich habe bei meinen Rezensionen nur mehr in dem von mir geschaffenen Fundus von Phrasen und Formulierungen gegraben, um zu beschreiben, was ich da zu besprechen bekommen habe. Also wollte ich es sein lassen, bevor es auffällt. Für immer. Auf ewiglich. Und dann kam Gap-Chefredaktionsrat Stefan Niederwieser mit einem perfiden Trick. Er zauberte “The Lost Tapes” von Can aus der Tasche. Ihr versteht das vielleicht nicht, aber Can und Cluster/Kluster sind in meinem Universum sowas wie Fixsterne. Anderes kreist nur darum. Der Niederwieser also meinte, dass die Lost Tapes doch was für für mich wären. Meinte! Wären! (Konjunktiv!). Ich konnte nicht anders. Eine Can-Besprechung für The Gap jemand anderem überlassen? Geht. Gar. Nicht. Ich bin also wieder dabei. Meine Hymne auf die wiederentdeckten Aufnahmen von Can wird sich im nächsten Heft finden. Ich muss mich aber trotzdem schon jetzt erklären, weil ich auch schon wieder über anderes schrob und das bereits online ist.

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