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Can – The Lost Tapes

Diesen Text habe ich mit den Worten

„hier die Besprechung der Lost Tapes. Hoffe, Du findest sie nicht zu euphorisch.“

an den Chefredaktionsrat von The Gap geschickt. Seine Antwort war:

„ist ja can, ich hab gehört das passt da schon.“

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Ich: Wiederholungstäter, inkonsequenter

Tja, jetzt muss ich mich erklären. So sicher war ich, dass es besser ist, wenn ich nicht mehr über Musik schreibe (siehe: hier). Es hat ganz einfach nicht mehr funktioniert. Ich konnte Neuveröffentlichungen noch immer gut finden, aber sie konnten mich nicht mehr begeistern. Nicht so wie früher. Ich habe bei meinen Rezensionen nur mehr in dem von mir geschaffenen Fundus von Phrasen und Formulierungen gegraben, um zu beschreiben, was ich da zu besprechen bekommen habe. Also wollte ich es sein lassen, bevor es auffällt. Für immer. Auf ewiglich. Und dann kam Gap-Chefredaktionsrat Stefan Niederwieser mit einem perfiden Trick. Er zauberte „The Lost Tapes“ von Can aus der Tasche. Ihr versteht das vielleicht nicht, aber Can und Cluster/Kluster sind in meinem Universum sowas wie Fixsterne. Anderes kreist nur darum. Der Niederwieser also meinte, dass die Lost Tapes doch was für für mich wären. Meinte! Wären! (Konjunktiv!). Ich konnte nicht anders. Eine Can-Besprechung für The Gap jemand anderem überlassen? Geht. Gar. Nicht. Ich bin also wieder dabei. Meine Hymne auf die wiederentdeckten Aufnahmen von Can wird sich im nächsten Heft finden. Ich muss mich aber trotzdem schon jetzt erklären, weil ich auch schon wieder über anderes schrob und das bereits online ist.

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Sorry Radiohead, sorry Kollege! Das reicht nicht!

Wenn das profil in der aktuellen Printausgabe davon schreibt, dass Radiohead ein „neues Meisterwerk“ vorgelegt haben, wenn im Standard hyperventiliert wird, dass die Band das „WWW Kopfstehen“ lässt, ist Skepsis angebracht.
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Hans-Joachim Roedelius: „Moebius ist ein Punker“

Diesen Beitrag habe ich für The Gap geschrieben. Auf der Website des Magazins für Lebens-Stil und Populär-Kultur ist er auch in voller Pracht und Länge zu lesen. Die Bilder sind von Nadja Igler. Das beste ist aber nur hier zu sehen: Ich erstarrt in Ehrfurcht vor Hans-Joachim Roedelius.

Roedelius im Gespräch

Roedelius im Gespräch

Am 3. Jänner spielte Hans-Joachim Roedelius mit Stefan Schneider im Porgy & Bess. Kurz nach Abschluss der Aufnahmen zu ihrem gemeinsamen Album bearbeiteten sie dort das eingespielte Material live. Im Gespräch zeigt der Elektronik-Pionier mit seinen knapp 80 Jahren nach wie vor den wachen Forschergeist, der die Grundlage seines Kunstverständnisses bildet. Sein Langzeit-Weggefährte Dieter Moebius, den er als Punker bezeichnet, dürfte ein etwas anderes pflegen. Mag sein, dass gerade diese Differenzen den Reiz von Cluster ausmachen. Roedelius selbst hat viele Pläne und wird 2011 präsenter denn je sein.

Die ganze Story auf www.thegap.at

Konzert-Tipp: Hans-Joachim Roedelius – Elektroniktheater und Soundkino

Hans-Joachim Roedelius ist die personifizierte Ehrenrettung einer Musikgattung, die heutzutage glatt gebügelt, hochglanzpoliert und befreit von jeglichem störendem Intellekt als Hintergrundbeschallung in Massagestudios verwendet wird. Das zeigt er am 3. Jänner im Porgy & Bess.
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Verbot des Tages

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