The Meteors: Attack of the Zorch Men

Episode 3 meiner höchstpersönlichen Musikbiografie
Auf irgendeiner Müllhalde zwischen Oberösterreich und Wien verrottet eine Audiokassette. Darauf ist eine Aufnahme der einzigen Gesangseinlage, die ich jemals in ein Micro abgesondert habe. Das kam so: Das Jugendzimmer eines Freundes diente seiner Band als Proberaum. Damals standen die Zeichen auf Rocka- und Psychobilly. Die Band hatte Instrumentalspuren für das Cover von „Attack of the Zorch Men“ auf einem popeligen Vierspur-Aufnahmegerät eingespielt. Die Gesangsspur fehlte noch. Eines Nachmittags schlossen wir das gekippte Fenster – mehr Schallschutz war nicht möglich – und brüllten voller Inbrunst in das Micro. Im Duett und viel schneller und lauter als es der Vokalist der Meteors im Original gesungen hatte. Wir trugen Kopfhörer über die wir (und nur wir) die Instrumente hörten. Die Nachbarn hörten nur unser Schreien. Sie mussten denken, dass wir vollkommen irre waren. Das war auch genau das, was sie denken sollten. ZOOOOORCCCCCCH!
 

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